Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mehrgenerationenhaus Königsbrunn

Spinnen ist angesagt am Freitag 

Das MGH feiert sein Herbstfest mit dem diesjährigen Thema "Handwerk". Über welche Ecke auch immer ist Frau A. gefragt worden, ob sie zum Spinnen kommen kann. Nunja es ging bei ihr nicht, bei den Kolleginnen aus Königsbrunn ebenfalls nicht -  nun darf ich.... ob ich mich freu?

Nein, ganz bestimmt werde ich nichts vergessen: Alpakavliese, Alpakawolle, Alpakagestricktes für Hals und Kopf, Alpaka/Schafwollläufer, Koffer mit gefärbter Merino- und Schafwolle, Wollmantel, Wolljacken, Spinnrad mit Platz auf der Spule, leere Suple (oh da muss ich noch verzwirnen), Steckhaspel, Handspindel, Handkarden, ein paar Wolllocken (es werden bestimmt ein paar Jungs kardieren wollen),  Lammfell zum Sitzen, Tischtuch und Fleckerlteppich fürs Ambiente, ja das Auto wird wieder voll.  

Die einen Zuschauer interessiert nur die "Technik" die anderen möchten nur kurz einen Witz über "die spinnende Frau" reißen und die anderen interessiert, was macht frau aus der Wolle? Die letzteren bekommen was zu gucken, deshalb der volle Kofferraum

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Gedrängter Terminplan

Freitag spinnen bei den Alpaka's
Samstag wollfühlen in Roggenburg
Sonntag frei - haha ....
Montag - erster Sohn zieht wieder von dannen ... wieder zurück ins Ländle nach Gmünd. Mach es gut mein Großer - lass dir nicht zu viel aufhalsen und denke mal ganz egoistisch an dein Weiterkommen.

Der zweite Sohn hat nun auch einen neuen Weg eingeschlagen - wie ich mich für ihn freue, dass er es wieder angepackt hat. Mach es gut mein Kleiner - ich gebe dir einen ganzen Buckel voll Durchhaltevermögen, Einsicht und Durchsetzungskraft mit. Wenn du mehr brauchst, dann kommt gerne Nachschub.

Die ganzen Wochen seit dem letzten Logbucheintrag, wo sind die geblieben? Irgendwie hatte ich immer was um die Ohren, sodass mir manchmal die Zeit und manchmal  die Muse fehlte....

Obst von den Nachbarn geschenkt bekommen und mit dem TM 31 köstliche Aufstriche gänzlich ohne Zucker hergestellt, dabei festgestellt, dass es bei dieser Zubereitungsart noch viel wichtiger ist, Gläser mit den richtigen Deckeln zu verwenden, alte Deckel (samt der Gläser) auch mal etwas früher als sonst zu entsorgen. Anders als mit dem vielen Zucker, ist der Inhalt schon viel anfälliger gegen Keime. Die letzten Gläser habe ich hinter ganz klassisch eingeweckt. Basta!

Herrliche Haselnüsse geschenkt bekommen, auch von einer lieben Nachbarin (deren Garten ich regelmäßig nach Schnecken absuche - für die Damen), mit fantastischen Kernen drin - oberlecker.

Es gab auch Ärgerliches: Die Nachbarfrau hat einen großen Baum mit 5-zackigem Blatt gepflanzt, der mich irgendwie an Canada erinnert,  2 m von der Grenze entfernt, genau vor der PV-Anlage meines Vaters. Ich muss noch herausfinden, was uns das Gutes bringen wird, bis dahin grantel ich ganz arg. Grmpf.

Samstag, 6. September 2014

Sommerfest im September

wir alle haben uns darauf gefreut. Die Aussichten, in der Hauptrolle dieser Inszenierung, auch wirklich schönes Wetter zu verpflichten waren die letzten Wochen über äußerst schwankend. Die Tendenz war stets: Übermorgen kommt der Sommer zurück.... es blieb bei der Tendenz. 

Aber: Intensive Hoffnung, Wünsche oder was auch immer haben dazu beigetragen, dass uns das Wetter nun wirklich hold war am See.... Den ganzen Tag über war es diesig, bis wir dann alle da waren.


Die Sonne verschaffte sich just da "ihren Auftritt" durch den Hochnebel und bescherte uns noch sehr warme Stunden, bis tief in die Nacht hinein - a echt's Kini-Wehda. Füße abkühlen war plötzlich angesagt:


Es wurde ein bisschen getrunken, gut gegessen, viel geredet und noch mehr Spaß gemacht und gehabt. Eine abendliche Abkühlung mehrere Gäste ist zwar nicht fotografisch dokumentiert, wird aber noch lange in Erinnerung bleiben.

Zwischendurch habe ich die Lumix (Bridgekamera) ausprobieren können und war teilweise sehr überrascht und ganz zufrieden mit dem was sie kann. So wurde die 1. Aufnahme im Bildmodus "Panorama" aufgenommen. Das Gegenlicht hat sie dabei wirklich gut weg gesteckt, wie ich meine.

Ebenso die Aufnahmen mit Option "Sonnenuntergang" oder im optischen Programm "Expressiv" (Bild 2) sind ansehnlich. Über die Bildausschnitte und den dazu gewählten Standorten der Fotografin lässt sich natürlich noch verbesserungswürdiges Potential feststellen. Nun ja, ich stehe nun mal nicht gerne in der 1. Reihe... ein altes Problem.

Völlig versäumt habe ich ein Foto vom Salat- sowie dem Nachspeisenbuffet zu machen .... .  
Die "ganzen" Leute kann und will ich nicht zeigen, aber die Wasservögel bei einer abendlichen Fütterung .... 


Nun ja, über die Distanz von mehr als einem Kilometer (!) und den Umständen, dass das gegenüberliegende Seeufer schon längst im Schatten lag, der Hochnebel noch in der Luft hing und noch dazu ohne Stativ "aus der freien Hand" fotografiert wurde, bin ich dennoch sehr überrascht über die Telefunktion des Objektives:

  
Mir liegen die Worte von Frau G. noch so gut in den Ohren, die sich nichts sehnlicheres wünschte, als ein Objektiv zu Ihrer Kamera, mit dem man einer Ameise in die Nasenlöcher gucken kann, und dabei auch noch was erkennt....Nun ja, da reicht die Lumix nicht hin, aber Spielereien macht sie schon mit.... Wia mie des g'freit.



 

Sonntag, 17. August 2014

Einiges geschafft


Die Küche hatte eine ausgebleichte, zart-türkise Farbwand - nach dem letzten Kunsthandwerkermarkt hat sich der Wunsch nach einer kräftig-türkisen Farbwand bestärkt. Der Grund dafür ist:




Die Kamera fängt es nicht 100%-ig ein, die neue Farbwand in der Küche kommt dem Original aber sehr nahe....

 

... und wenn frau die Augen ein bisschen unscharf stellt, dann sieht man auch den Glitzer


Die Bruchsteinmauer im Wohnzimmer...


 

... glitzert natürlich auch - hie und da....

Freitag, 15. August 2014

VIEL ZU TUN

Deshalb keine Zeit für Bilder oder Worte.

Die Wohnung wird aufgehübscht. 

Küche fertig gestrichen mit Glitzerfinish.

Wohnzimmer gestrichen und eine Wand tapeziert (Bruchsteinmauer).

Bad gestrichen, fehlt Finish (wahrscheinlich auch mit Glitzer).

Hausgang von EG in OG - nur der OG-Teil gestrichen.
Hausgang von OG in DG - nur der OG-Teil gestrichen.

Streichen ist fast wie Umzug - Zeug von hier nach da räumen und wieder zurück.... Ausmisten ist angesagt, bevor  frau es wieder von da nach dort räumt....

Samstag, 2. August 2014

Graue Nebelwand trifft

..... auf Sonnenschein.

So sah es vor ein paar Tagen bei uns aus, morgens gegen 8.00 Uhr. Zuerst fuhr ich im Nebel, bis ich dann an diese Stelle kam und sich der gespenstische Vorhang zu lichten begann.



Schon ein paar Sekunden später brach die Sonne durch und man spürte sie förmlich auf der Haut brennen.



Aufgenommen mit dem Handy.

Freitag, 25. Juli 2014

Über den Wolken...

ach, da sind ja überhaupt gar keine zu sehen am frühen Morgen des 3. Sonntags im Monat Julei...

dafür dieser Brummer, direkt auf meinen Balkon zu fahrend....


Abstand zum Haus? Gute Frage, kann ich nicht beantworten, jedoch schon so nah, dass man die Leute hat sprechen hören und irgendwie hatte ich das Gefühl, der Ballon befände sich auf Sinkkurs.


Puh, sie "geben Gas"! Das Gefühl trügte nicht, aber es wird schon noch reichen um über dem Haus weiterzufahren, gell!!

 

Erfolgreich gelandet: Die geschätzte Distanz bis zum Landeplatz (zusammengerechnet nach milchmädchenrechnungsmanier) 1 Straße, 4 Gärten und die gleiche Distanz, bergauf, nochmals dazu.

Ahhh und da kommen sie doch, die ersten Wolken des Tages.

Dienstag, 22. Juli 2014

Sommerzeit - Erntezeit

... eine herrliche Zeit ... 

rot leuchtet(e) der Johannisstrauch. Nun sind 2 Kilo seiner Früchte zu Gelee und Marmelade verkocht und je 1 Blech Johannisbeer-Datschi und Johannisbeer-Hefeschnecken verbacken worden. 3,5 Kilo sind eingefroren und schon während der Reifezeit, beinahe  täglich so einige direkt in den Mund gewandert, manche haben es sogar noch in einen Joghurt geschafft.




Die Tomaten haben längst angefangen ihre grünen Früchte auszubilden, frühe Sorten erröten schon. Gurken stehen schon täglich auf dem Essensplan und demnächst werden wohl die ersten Gläser eingemacht. Auch die ein oder andere Zucchini wanderte bereits in den Kochtopf. Die Bohnen haben ihr Gerüst voll eingerankt und haben zu blühen begonnen.

Auch die Geranien und Dahlien haben sich ihr schönstes Blütenkleid angezogen. 











Die Dahlienblüten werden kurz vor dem Verblühen abgesammelt und getrocknet. Warum? Ja genau, frau kann nie genug Färbedrogen davon haben. Kleiner Nebeneffekt - die Dahlien treiben reichlich Knospen nach.









Da geht mir das Herz auf, wenn ich das pralle Leben um mich sehe und spüre.


Sonntag, 6. Juli 2014

Spinnstube

war gestern.


Zum Spinnen komme ich in den letzten Monaten nur noch zu den besonderen Anlässen und wenn wir uns ein Mal im Monat treffen. In geselliger Runde (mann würde sagen im Entenstall) spinnen wir, tauschen uns aus, genießen Kaffee, Tee und Feines aus den Backöfen der anwesenden Damen. 
Wir kommen aus allen Himmelsrichtungen. Die Distanz von den beiden am weitesten entfernten beträgt ca. 120 km. Die längste Einzelstrecke beträgt ca. 70 km.

Wieder Mal ein Treffen welches den Kopf ein bisschen frei macht, bei dem frau sich neue Anregungen mit nach Hause nimmt oder schlicht Kraft tankt - faszinierend. Die einen haben die Kinder schon gut ins Leben entlassen oder sind gerade dabei und die anderen haben noch so vieles vor sich. So unterschiedlich die Biographien und Lebensverhältnisse auch sind, eines haben wir alle gemein: Woll-Lust, manche auch Alpaka-Lust oder Angora-Lust....

Freitag, 20. Juni 2014

Gesponnen in Oberschönenfeld

Bei schönstem Frühsommerwetter haben wir uns vor dem Staudenhaus niedergelassen und viele, nette Leuten dabei zusehen lassen wie frau spinnt. 



Ab und zu gab es ein paar Wolken, die der Wind dann bald wieder vertrieb (Gewitter waren angesagt, aber wo sich so viele, nette Leute treffen....).

Gesponnen hat Fr. A natürlich Alpaka von feinster Beschaffenheit ..... sitzt sie doch an der Faserquelle - hach.

Bei mir war es Werg, welchen ich eigentlich irgend wann einmal bei einem namhaften Verkäufer als Leinen, fein gekauft habe. Ja es ist auch Leinen, aber eben das Feine welches ausgekämmt wird. Egal mit ein bisschen Wasser an den Fingern verspinnt es sich zu einem sehr haltbaren Fädchen. Und das was ja auch sehr passend, denn nebanan in der Tenne des Bauernhauses war H. Stix und hat den Besuchern ganz genau erklärt und gezeigt, wie Langleinen hergestellt wird aus dem Stängel der Lein-Pflanze.