... was ja eigentlich nicht stimmt. Aber ja es gab viele kleinere und größere Dinge zu "verdauen" was mich ein bisschen ausbremste.
Die (Fasten-)Zeit ohne Mehl und Zucker hat mir gut getan. Ein paar Kilo sind runter und nun heißt es diese nicht wieder einzuladen "Platz zu nehmen".
Das Entrümpeln ging aber weiter. Plastik - ich bin noch nicht wirklich den entscheidenden Schritt gegangen. Immer wieder stoße ich auf diesen Punkt und ab und zu muss dann doch Plastik eingesetzt werden. Aber: Ich wäge nun jedes Mal neu ab und frage mich muss es wirklich Plastik sein? Gibt es eine Alternative? Wie lange benutze ich das? Wenn die Alternativlosigkeit überwiegt - was bei der Aufbewahrung von Wolle wohl der Fall ist - dann aber bitte nur noch etwas hochwertiges, welches dann evtl. meine verbleibende Zeit auf diesem Planeten durchhält. Meine Einkaufstaschenschublade ist aufgelöst und nun sind diese Stofftaschen überall mit dabei - ob im Einkaufskorb im Auto, in der Fahrradlenkertasche, in diversen Handtaschen und werden auch ständig gebraucht.
Ja da wären noch....
Gewohnheiten - dto. einfach wieder neu überdenken... hach!
Vorhaben - einfach mal machen.... hach!
Wohnung - was, das habe ich auch noch? Wie lange nicht mehr in der Hand gehabt. Überdenken, sich bei dem Teil bedanken für die Treue und weitergeben... hach!
Ja da wären noch....
Gewohnheiten - dto. einfach wieder neu überdenken... hach!
Vorhaben - einfach mal machen.... hach!
Wohnung - was, das habe ich auch noch? Wie lange nicht mehr in der Hand gehabt. Überdenken, sich bei dem Teil bedanken für die Treue und weitergeben... hach!
Ich stricke eindeutig zu langsam. Meinen Wollkauf beim Wollhimmel habe ich noch lange nicht verstrickt. Die erste Jacke aus der Wolle "Strand" wurde leider zu groß - mein Problem ich kann meine Proportionen nicht selbst einschätzen oder nachmessen. Messen kann ich schon, aber irgendwas läuft immer schief. Dazu habe ich den Nachstrickversuch von Ziggurat geprobt. War nicht der Hit! Die 2. Jacke aus gleicher Wolle ist nun kleiner, vielleicht zu klein? Wir werden sehen, denn derzeit ruft das Spinnrad und ja das war auch ein anstrengender Überlegungsprozess: Der Färbetopf ruft. Ich wollte das wirklich an den Nagel hängen, aber nun hat eine Einladung einer lieben Spinnfreundin "Komm doch zu meinem Tag des offenen Nachmittags und spinn und hab deine tolle gefärbte Wolle dabei". Ja das tu ich doch gerne, Wolle spinnen und mit den Leuten sprechen und etwas rumalbern und manchmal behlehren und ja manchmal tut das Interesse von außen einfach nur gut - ich gebe es zu.
Aber: Leider hat sich bei mir die Tatendrang-Sperre noch nicht gelöst. Gedanken kreisen und die Hände können nicht anfangen - belämmert ... aber es ist halt so. Färbedrogen stehen bereit. Wolle ist teilweise gebeizt. Es könnte sooo schön flutschen.
Aber: Es war gut mir diese Zeit zu geben. Inzwischen kann ich den sonstigen Kram (der ja auch teilweise liegen geblieben ist) wieder in die richtigen Bahnen lenken und mit jedem Handgriff mehr in diese Richtung wird es mir leichter. Puh - das Tal ist durchschritten, nun geht es wieder bergauf, es ist anstrengend aber mit jedem Schritt wird der Blick weiter und die frische Luft tut sooo gut!
Auch habe ich begonnen Qi Gong zu machen. Daheim klappt es noch nicht mit dem täglichen Üben.... aber es macht so sehr vergnügen den Körper tun zu lassen - die Gedanken suchen nicht, kreisen nicht, nein sie sind einfach nicht da - wo sie sind? Keine Ahnung - jedoch habe ich nach dieser Stunde ein so unbeschreibliches freies und leichtes Gefühl, ich würde es mit einem zeitlich begrenzten "Reset" beschreiben wollen. Danke liebe Theresa, dass du mich zu deinem offenen Qi Gong Treff eingeladen hast.
So ... jetzt fängt es gleich wieder zu regnen an: Ich muss also was drinnen machen... Vielleicht zuerst die Wolle für die Säurefärbung einweichen, dann das Schlafzimmer aufräumen, wischen und dann - Belohnung - die für mich neue Färbetechnik ausprobieren? Eine gute Idee.....